Anerkennungsurkunde 

des Oberbefehlshaber des Heeres

 

 

Stiftungsdatum:

6. September 1941

Stifter:

Generalfeldmarschall von Brauchitsch (Oberbefehlshaber des Heeres)

Stiftungsverordnung:

Die Urkunde wurde als "besondere Anerkennung für hervorragende Leistungen auf dem Schlachtfelde" gestiftet. 

Verleihungsbestimmungen:

Mit der Urkunde konnten einzelne Soldaten (u. U. post mortem) aber auch ganze Einheiten des Heeres und der Waffen-SS ausgezeichnet werden.

 

Merkblatt 15/5 vom 1. Juli 1943:

 

"Anträge auf Verleihung des Ritterkreuzes, des Deutschen Kreuzes oder auf Nennung im Ehrenblatt können in ihrer Gesamtheit als unzureichend bezeichnet werden, aber doch noch u. U. zur Verleihung einer besonderen Anerkennungsurkunde, die vom Führer in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber des Heeres verliehen und unterschrieben wird, führen."1

 

 

 

 

 

 

 

Verleihungsbefugnis:

Der Oberbefehlshaber des Heeres;

bis Dezember 1941 Generalfeldmarschall von Brauchitsch

ab Januar 1942 "Der Führer und Oberbefehlshaber des Heeres Adolf Hitler"

 

Trageweise:

 

Abmessungen:

 

Material:

 

Entwurf:

 

Verleihungs-Daten:

Soldaten des Heeres: 1267

Soldaten der Waffen-SS: 35

Einheiten: 20

 

Weitere Informationen:

Die Vorgedruckten Urkunden (DIN A5 quer) wurden mit Schreibmaschine ausgefüllt und bis zum Ausscheiden Brautisch' von ihm eigenhändig unterschrieben.

 

Nachdem Hitler zum Jahreswechsel 1941/42 den Oberbefehl über das Heer übernommen hatte, wurden komplett neue Anerkennungsurkunden gefertigt. Der komplette Text, also auch Name, Einheit des Beliehenen, Ort und Datum, sowie die Unterschrift Hitlers wurden auf DIN A4 (hochkant) Papier gedruckt. Das Hoheitszeichen wurde in Gold, die Daten des Beliehenen in rotbraun gedruckt.

 

Die Verleihung der Anerkennungsurkunde wurde u.a. im Soldbuch und im Wehrpass des Beliehenen vermerkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

   

   1 "Deutsche Kriegsauzeichnungen 1939-1945   Heer - Waffen-SS - Polizei" von Rolf Michaelis - S. 33