Panzer-Kompanie (Fkl) 311
Die Panzer-Kompanie (Fkl) 311 wurde im Rahmen der Neuordnung der Funk- und Fernlenktruppe am 25. Januar 1943 durch die Umbenennung der 1. / Panzer-Abteilung (Fkl) 302 aufgestellt. Ab März 1943 wurden der Kompanie Sturmgeschütze III als Leitpanzer sowie Ladungsträger Borgward B IV zugeführt. Im Mai 1943 verlegte die Abteilung dann von Neuruppin nach Eisenach. Am 11. Juli 1943 befahl der Generalstab des Heeres / Org. Abt., dass die Kompanie für einen erweiterten Truppenversuch der III. / Panzer-Regiment "Großdeutschland" unterstellt werden sollte. Erprobt werden sollte die Zusammenarbeit zwischen deinem Funklenkverband und einer schweren Panzer-Abteilung. Am 18. Juli 1943 wurde die Abteilung daraufhin auf die Bahn verladen und an die Ostfront in den Raum Charkow verlegt. Nach dem Entladen wurde die Abteilung der Panzergrenadier-Division "Großdeutschland" zugeführt und im Wald von Achtyrka bereit gestellt. Bereits am 14. August 1943 erfolgte der erste Einsatz der Kompanie bei einem gemeinsamen Angriff mit der Panzergrenadier-Division "Großdeutschland" in nordöstlicher Richtung nach Belsk. Nach der bis Mitte September 1943 andauernden Abwehrschlacht westlich von Charkow folgten bis Ende September Rückzugsgefechte im Verband der Panzergrenadier-Division "Großdeutschland" über Poltawa in Richtung Krementschug an den Dnjepr. Die Panzergrenadier-Division "Großdeutschland" war bis Ende 1943 bei Abwehrkämpfen im Dnjepr-Bogen zwischen Mishurin Rog und Kriwoi Rog sowie Kirowograd eingesetzt. Den Rückzugsgefechten im Frühjahr 1944 über den Bug folgten bis Ende April 1944 Abwehrkämpfe um Targus Frumons in Nordbesserabien und im Karpathen-Vorland. Am 18. Mai 1944 erhielt die sich in Rumänien befindliche Kompanie den Auftrag, nach Eisenach zu verlegen. Dort wurde die Kompanie aufgefrischt und am 25. Juli 1944 als 4. Kompanie in die Panzer-Abteilung (Fkl) 302 eingegliedert.
Literatur und Quellen:
Marcus Jaugitz: Funklenk-Verbände der deutschen Panzertruppe 1940 - 45