Führer der Minenschiffe

 

1. Einsatz und Unterstellung:

Die Dienststelle des Führers der Minenschiffe entstand am 17. August 1940. Seine Aufgabe bestand in der Führung der zu Minenschiffen umgebauten Handelsschiffen. Während der Vorbereitung auf die Landung in England, dem Unternehmen "Seelöwe", wurde zusätzlich ein 2. Führer der Minenschiffe kommandiert. Nach der vorläufigen Aufgabe des Unternehmens "Seelöwe" wurde ein Teil der Minenschiffe als Minenschiffgruppe Nord aus dem Westraum wieder in die Ostsee verlegt. Die im Westen verbliebenen Minenschiffe wurden weiterhin durch den Führer der Minenschiffe geführt. In Vorbereitung auf den Angriff auf Rußland wurden die meisten Minenschiffe in die Ostsee verlegt. Die verbliebenen Minenschiffe im Westraum wurden zur Minenschiffgruppe West zusammen gefasst, die Dienststelle des Führers der Minenschiffe wurde am 31. Mai 1940 aufgelöst.

 

2. Kommandeure

22. Januar 1940 Kapitän zur See Kurt Böhmer

 

3. unterstellte Einheiten:

 

4. Literatur und Quellen:

W. Lohmann / H.H. Hildebrand: Die Deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Band 2, Podzun-Verlag
Hans H. Hildebrand: Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945, Band 1, Biblio-Verlag 2000
Bundesarchiv / Militärarchiv Freiburg, Signatur RM 20/1816 und RM 20/1827