Die Sicherungs-Divisionen der Kriegsmarine

Am 8. Februar 1941 ordnete der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine die Umorganisation der Sicherungsstreitkräfte im Westraum an. Alle für Minensuchen, Vorpostendienst, Geleitaufgaben und U-Jagd bestimmten Verbände und Schiffe sollten in vier Sicherungsdivisionen zusammengefasst und dem Befehlshaber der Sicherung West unmittelbar unterstellt werden. Die Dienststellen des Führers der Vorpostenverbände West und des Führers der Minensucher West fielen fort. Die neue Organisation trat am 17. Februar 1941 in Kraft.  Der Befehlsbereich der 1. Sicherungs-Division umfasste das Küstenvorfeld von der deutsch-niederländischen Grenze bis zur Westschelde. Der Befehlsbereich der 2. Sicherungs-Division ging von der Schelde bis zur Grenze der der Bretagne bei St. Malo. Die 3. Sicherungs-Division schloss sich daran an und hatte ihren Befehlsbereich entlang der gesamten bretonischen Küste bis etwas südlich der Loire-Mündung. Die 4. Sicherungs-Division schließlich hatte ihren Befehlsbereich von der Loire-Mündung bis zur spanischen Grenze.  Ab 1942 kamen weitere Sicherungs-Divisionen auf anderen Kriegsschauplätzen hinzu.

 

1. Sicherungs-Division 2. Sicherungs-Division 3. Sicherungs-Division
4. Sicherungs-Division 5. Sicherungs-Division 7. Sicherungs-Division
8. Sicherungs-Division 9. Sicherungs-Division 10. Sicherungs-Division
11. Sicherungs-Division Sicherungs-Lehr-Division