Wehrkreisveterinärparke
Heimatveterinärparke

 

Bis Kriegsausbruch wurden im Deutschen Reich dreizehn Wehrkreisveterinärparke errichtet. Ursprünglich entstand ausschließlich ein Hauptveterinärpark, zu dessen Entlastung und zur Auflockerung der Veterinär-Vorräte die Wehrkreisveterinärparke errichtet wurden. Im Zeitpunkt der Mobilmachung erhielten die Wehrkreisveterinärparke die Bezeichnung Heimatveterinärpark und traten zum Ersatzheer über. Die Heimatveterinärparke unterstanden truppendienstlich und fachlich den Wehrkreisveterinären. Bereits kurz nach Kriegsbeginn wurde die Anzahl der Heimatveterinärparke auf 16 erhöht, maximal existierten 19 Heimatveterinärparke.
Aufgabe der Wehrkreisveterinärparke war die Versorgung der Truppen ihres Wehrkreises mit Veterinärgerät und die Lagerung entsprechender Vorräte. Anfang 1939 mußten sie aus den Zeugämtern auch das Hufbeschlaggerät, die Hufbeschlagmittel und die Feldschmieden übernommen werden. Der Nachschub des Veterinärgerätes wurde zentral vom OKH gesteuert und unmittelbar von den Herstellungsbetrieben an die Wehrkreisveterinärparke geliefert. Bei Ausbruch des Krieges wurden die Heimatveterinärparke die Nachschubstellen für die Veterinärparke des Feldheeres und die Einheiten des Ersatzheeres für das gesamte Veterinärgerät.