Abel, Ulrich
* 3. März 1912, Leipzig + 23. April 1944, Biskaya |
Ulrich Abel kam am 1. Dezember 1934 als Rekrut zur Reichsmarine und leistete hier seine Wehrdienstzeit. Er wurde zum Reserve-Offizier ausgebildet und am 30. September 1938 zum Bootsmann der Reserve befördert. Nach seiner Wehrdienstzeit studierte er Jura und promovierte zum Dr. Jur. Bei Kriegsbeginn zur Kriegsmarine einberufen, wurde er Wachoffizier auf einem Minensuchboot, am 18. Oktober 1939 zum Leutnant der Reserve befördert und im September 1940 Kommandant eines Minensuchers bei der 15. Minensuchflottille. Am 1. Februar 1942 zum Oberleutnant zur See befördert, wurde Abel im August 1942 zur U-Boots-Waffe versetzt. Er absolvierte die U-Boots-Schule und wurde im März 1943 I. WO auf U 154. Unter Oberleutnant Oskar-Heinz Kusch fuhr er drei Feindfahrten. Im Januar 1944 kam er zur Kommandantenschule zur 23. und 27. U-Flottille, um am 1. April 1944 Kommandant von U 193 zu werden. Mit diesem lief er am 23. April 1944 zu seiner ersten Feindfahrt aus Lorient aus. Das Boot gilt seit diesem Tag in der Biskaya als vermißt.