Eil, Peter
| * 17. Juli 1917, Orscholz / Trier
+ 16. Juli 1965, Saarburg |
Peter Eil war von Beruf Fabrikarbeiter und wurde am 3. November 1937 Angehöriger des Infanterie-Regiments 105. Er nahm am West- und Balkanfeldzug teil und wurde anschließend in Rußland eingesetzt. Am 16. November 1941 wurde er zum Obergefreiten der Reserve befördert, am 27. November 1941 wurde er mit dem EK II ausgezeichnet. Am 21. September 1941 wurde er mit dem Infanteriesturmabzeichen in Silber ausgezeichnet. Am 27. Januar 1942 zum Unteroffizier der Reserve befördert, wurde ihm am 28. Januar 1942 das EK I verliehen. Am 1. Juni 1943 wurde er zum Feldwebel der Reserve befördert. Am 20. November 1943 konnte der Russe in Tscherkassy eindringen. übernahm Eil nach der Verwundung von Leutnant Werning die 1. Kompanie und konnte mit dieser einen Gegenangriff organisieren und die Russen wieder aus der Stadt werfen. In schweren Häuserkämpfen wurde dieses Ziel bis 16.00 Uhr erreicht. Bei dem Gegenangriff wurden drei 4,5-cm Pak, ein lMG, acht sMG, 12 MP, zwei Panzerbüchsen und 42 Gewehre erbeutet werden. Für diese Leistung wurde Peter Eil als Zugführer in der 1. / Grenadier-Regiment 105 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 17. Januar 1944 wurde er Kompanieführer der 1. Kompanie. Ab dem 17. September 1944 war Peter Eil Ausbilder von Reserveoffiziersanwärtern im Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 105. Zuletzt war er noch beim Volkssturm im Einsatz.
Ritterkreuz (11. Januar 1944)