Heichele, Josef

 

* 15. Oktober 1914, Lauingen / Schwaben

+ 8. November 2001, Füssen i. Allgäu

 

Josef Heichele trat am 4. April 1934 in die Landespolizei ein und wurde am 15. Oktober 1935 in das Infanterie-Regiment 40 in das Heer übernommen. Am 12. Oktober 1937 kam er als Unteroffizier zur 4. Kompanie des Infanterie-Regiment 106 und bei Kriegsbeginn als Hauptfeldwebel zur 12. / Infanterie-Regiment 459. Mit dieser nahm er am Westfeldzug teil, wurde am 1. Mai 1941 zum Leutnant befördert und kämpfte ab Juni 1941 in Rußland. Am 1. Oktober 1941 wurde er Ordonnanz-Offizier im Stab des I. / Infanterie-Regiment 430 und am 1. Mai 1942 Adjutant des II. / Infanterie-Regiment 430. Am 1. November 1942 zum Oberleutnant befördert, wurde er am gleichen Tag Chef der 8. Kompanie des Grenadier-Regiments 430. Am 14. Februar 1943 wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet und am 1. Oktober 1943 zum Hauptmann befördert. Im Herbst 1943 übernahm er die Führung des Füsilier-Bataillons 129 und wurde für eine hervorragende Abwehrleistung Ende Dezember 1943 südlich von Newel am 31. Januar 1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. Oktober 1944 zum Major befördert, zeichnete er sich im Brückenkopf Rozan besonders aus und wurde am 19. Februar 1945 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet.

 

Ritterkreuz (31. Januar 1944) Eichenlaub (19. Februar 1945)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011