Höke, Stefan-Heinrich

 

* 24. Oktober 1905, Essen

† 28. Juni 1944, bei Bobruisk

 

Stefan-Heinrich Höke trat als Freiwilliger 1924 in das 18. Infanterie-Regiment der 6. Division der Reichswehr ein. Vor Mitte 1932 war er kein aktiver Offizier. Aber bereits am 1. Oktober 1937 wurde er zum Hauptmann befördert. Ende 1938 war er Chef der 7. Kompanie vom Infanterie-Regiment 18. Mit diesem Regiment nahm er bei Beginn des 2. Weltkrieges, mit dem Überfall auf Polen, Stellungen im Westen ein. Dann trat er mit dem Regiment zum Westfeldzug an. Ende 1940 wurde er anscheinend zum Major befördert. Dann ging er mit dem Infanterie-Regiment 18 beim Ostfeldzug zuerst in Richtung Mittelrussland zum Angriff über. Als Kommandeur des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 18 wurde er am 13. Mai 1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. 1943 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Als solcher wurde er 1943 zum Kommandeur des Grenadier-Regiment 18 ernannt. Im Juli 1943 drohte das Vorgehen seines Regiments südlich von Orel infolge starker Flankierung zum Stocken zu kommen drohte, brachte er, auf einem Sturmgeschütz stehend, den Angriff in vorderster Linie wieder in Fluss. Persönlich stürmte er in erbitterndem Häuserkampf mit nur wenigen von seinen Grenadieren eine vom Feind zu einem starken Stützpunkt ausgebaute Ortschaft. Dafür wurde ihm am 28. Juli 1943 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 1. September 1943 wurde er zum Oberst befördert. Stefan-Heinrich Höke ist beim Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte am 28. Juni 1944 bei Bobruisk gefallen.

 

Ritterkreuz (28. Juli 1943)