Kieffer, Maximilian

 

* 22. Juni 1891, Weiden in der Oberpfalz

+ 16. Juni 1975, Hausham

 

 

Maximilian Kiefer trat am 1. August 1911 als Fahnenjunker in das 12. bayerische Infanterie-Regiment ein. Am 22. Juni 1912 wurde er Batterie-Offizier im 9. bayerischen Feldartillerie-Regiment, wo er am 25. Oktober 1913 zum Leutnant befördert wurde. Mit dem Feld-Artillerie-Regiment 2 zog Maximilian Kieffer im August 1914 ins Feld und wurde als Zug- und Batterieführer eingesetzt. Im Februar 1916 wurde er zur Flugzeugführer-Ausbildung abkommandiert und ab dem 4. August 1916 als Flugzeugführer bei der bayerischen Feldflieger-Abteilung 3b eingesetzt. Im Dezember 1916 folgte die Versetzung zur bayerischen Feldflieger-Abteilung A 287. Nach seiner Beförderung zum Oberleutnant am 17. Januar 1917 wurde er zwei Tage später als Flugzeugführer in die bayerische Feldflieger-Abteilung 46 versetzt. Am 1. Juli 1917 wurde er Lehrer bei der bayerischen Fliegerersatz-Abteilung I in Schleißheim. Im Juni 1918 wurde er schließlich Nachrichten-Offizier beim Stab des Kommandeurs der Flieger der 6. Armee. Mitte Dezember 1918 wurde er zur bayerischen Inspektion des Luftfahrtwesens kommandiert. Am 15. Mai 1919 trat er in die Freiwilligen-Batterie Limbach des Detachement Bogendörfer (Freikorps) ein. Im Juli 1919 wurde Maximilian Kieffer in die Reichswehr übernommen und Zugführer im Artillerie-Regiment 21. Am 1. Oktober 1920 wurde er Zugführer im Artillerie-Regiment 7. Am 1. Dezember 1922 folgte die Beförderung zum Hauptmann und am 1. Oktober 1923 die Verwendung als Lehrer an der Artillerieschule Jüterbog. Am 1. Oktober 1927 1927 kehrte er zum Artillerie-Regiment 7 zurück, wo er im Stab eingesetzt wurde. Am 1. Juli 1928 wurde er Eskadronschef der 4. Eskadron der Fahr-Abteilung 4 und am 1. Oktober 1929 der Fahr-Abteilung 7. Am 1. Oktober 1932 wurde Maximilian Kieffer dann in den Stab der 7. Division versetzt. Am 1. April 1934 trat er zur Luftwaffe über und wurde Adjutant und Personal-Referent beim Luftkreis-Kommando V. Am 1. Oktober 1934 wurde er dann Fliegerhorst-Kommandant von Tutow. Ab Oktober 1934 stellte er die Kampffliegerschule Tutow auf, deren Kommandeur er am 1. März 1935 wurde. Gleichzeitig wurde er zum Major befördert. Bereits am 1. April 1935 folgte die Beförderung zum Oberstleutnant. Im Januar 1936 wurde er zum Reichsluftfahrtministerium versetzt und anschließend Referent beim Generalkommando des IX. Armeekorps. Ab dem 8. Dezember 1936 war er Referent beim Luftkreiskommando III und kehrte am 1. Februar 1937 als Referent zum IX. Armeekorps zurück. Am 1. August 1937 wurde Maximilian Kieffer zum Oberstleutnant befördert und war ab dem 12. März 1938 in verschiedenen Generalstabsverwendungen in Wien und Salzburg. Am 1. November 1938 wurde er Kommodore des Aufklärungs-Geschwaders 13. Nach der Auflösung des Geschwaderstabes am 24. August 1939 wurde Maximilian Kieffer Kommandeur der Luftwaffe bei der 9. Armee, später bei der Heeresgruppe A. Am 1. Dezember 1939 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 1. März 1941 wurde er dann Kommandeur der Aufklärungsflieger-Schule Brieg und am 1. November 1941 Wehrersatz-Inspekteur Ulm. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant am 1. Juni 1942 verblieb er in der Dienststellung des Wehrersatz-Inspekteurs Ulm bis Kriegsende. Am 1. März 1947 wurde er aus der sich anschließenden Kriegsgefangenschaft entlassen.