Trittel, Rudolf

 

* 18. Juni 1913, Magdeburg

+ 18. Mai 1945, Kastrup-Vordingborg / Dänemark

 

Rudolf Trittel trat 1934 in das Infanterie-Regiment 50 ein und wurde am 1. April 1936 zum Leutnant befördert. Am 1. April 1939 zum Oberleutnant befördert, wurde er Adjutant des II. Bataillons und kam am 26. August 1939 als Adjutant des I. Bataillons zum Infanterie-Regiment 479. Mit diesem nahm er am Westfeldzug und ab Juni 1941 am Rußlandfeldzug teil. Am 1. März 1942 zum Hauptmann befördert, übernahm er am 20. August 1942 die Führung des MG-Bataillons 258. Am 1. Dezember 1943 zum Major befördert, wurde er am gleichen Tag Kommandeur des III. Bataillons des Grenadier-Regiments 479. Mit diesem zeichnete er sich bei einem Gegenangriff bei Orel trotz Verwundung besonders aus, wofür er am 14. August 1943 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. Am 1. April 1944 zum Oberstleutnant befördert, übernahm er nach seiner Genesung im Oktober 1944 das Kommando über das Grenadier-Regiment 9. Für seine Erfolge bei den Abwehrkämpfen bei Dirschau im März 1945 wurde er am 23. März 1945 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 26. März 1945 wurde er bei Allenstein schwer verwundet und verstarb am 18. Mai 1945 im Lazarett.

 

Ritterkreuz (14. August 1943) Eichenlaub (23. März 1945)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011