Ubben, Kurt

 

* 18. November 1911, Dorstadt / Harz + 27. April 1944, Frankreich (gef.)  

 

Kurt Ubben trat 1935 in die Luftwaffe ein und wurde 1939 in die III. Gruppe des Jagdgeschwaders 77 versetzt, wo er zum Leutnant befördert wurde. Im August 1940 wurde während der Luftschlacht um England Staffelkapitän der 8. Staffel. Mit dieser Staffel flog er im Frühjahr 1941 über dem Balkan. Nach 28 Luftsiegen erhielt er am 4. September 1941 an der Ostfront das Ritterkreuz verliehen. Im September 1941 wurde er dann Kommandeur der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 77. Am 12. März 1942 erhielt er nach 69 Luftsiegen das Eichenlaub verliehen. Ende 1942 wurde er mit seiner Gruppe in den Mittelmeerraum verlegt, wo er am 14. Januar 1943 seinen 100. Luftsieg errang. Am 1. Oktober 1943 wurde er zum Major befördert und am 3. März 1944 Kommodore des Jagdgeschwaders 2, welches am Kanal lag. Hier ist er am 27. April 1944 nach einem Luftkampf gefallen. Zwar war es ihm noch gelungen, aus seiner Maschine auszusteigen, der Fallschirm konnte sich wegen der zu geringen Höhe aber nicht mehr vollständig öffnen.

Ritterkreuz (4. September 1941) Eichenlaub (12. März 1942)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011