Zuleger, Hermann

 

* 12. März 1882, Budweis

+ 1951, Wien

 

 

Hermann Zuleger besuchte die technische Militärakademie Wien. Am 18. August 1903 trat er in das k.u.k. Divisions-Artillerie-Regiment 40 ein, in dem er am 1. September 1903 zum Leutnant befördert wurde. Am 1. Mai 1909 folgte die Beförderung zum Oberleutnant und am 1. August 1914 zum Hauptmann. Er wurde Artillerie-Referent beim XVI. Armeekorps und 1917 Kommandeur der II. Abteilung des Feldartillerie-Regiments 103. 1918 wurde er schließlich Kommandeur der I. Abteilung des Gebirgs-Artillerie-Regiments 3. Am 28. Februar 1919 wurde er Mitglied der Reglements-Kommission und trat am 20. Mai 1919 in den Grenzschutz Graz-Ost ein. Am 23. August 1919 wurde er in das Feldartillerie-Regiment 103 und am 15. Juli 1920 in die Brigade-Artillerie-Abteilung 4 versetzt. Am 1. September 1920 wurde Hermann Zuleger in das Bundesheer übernommen und im Brigadekommando 4 eingesetzt. Am 1. Januar 1920 folgte die Beförderung zum Major und am 1. Januar 1921 zum Oberstleutnant. Am 1. Dezember 1922 kam er in die Brigade-Artillerie-Abteilung 4. Am 1. März 1923 wurde er erneut in das Brigade-Kommando 4 versetzt und kehrte am 1. November 1926 in die Brifade-Artillerie-Abteilung 4 zurück. Am 1. Februar 1930 wurde er Kommandant der Brigade-Artillerie-Brigade 4 und am 21. Juli 1932 zum Oberst befördert. Ab dem 1. August 1933 war er dem Brigade-Kommando 4 zugeteilt. Am 1. März 1934 wurde Hermann Zuleger zum Artillerie-Inspekteur ernannt und am 25. Juni 1935 zum Generalmajor befördert. Am 30. September 1937 wurde er in den Ruhestand versetzt.
Am 13. März 1938 wurde Hermann Zuleger als Generalmajor z.V. in das Reichsheer übernommen und am 17. Juli 1941 Kommandant der Feldkommandantur 578. Am 12. Januar 1942 wurde er dann Kommandant der Feldkommandantur 774. 1943 folgte die Versetzung in die Führerreserve. Noch im gleichen Jahr wurde er zum Höheren Artillerie-Kommandeur (Nummer unklar) ernannt. Am 30. April 1944 wurde die Mob-Verwendung aufgehoben, am 30. September 1944 auch die z.V.-Stellung.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, MSG 109/10854 - Vae – Zwe

Wolfgang Keilig: Rangliste des deutschen Heeres 1944/1945, Podzun-Verlag 1955