Torpedoboot "T 4"
Bootstyp:
Das Torpedoboot "T 4" war ein Boot des Torpedoboots-Typs 35.
Namensgebung: -
Morsename: -
Flaggenname: -
Friedenskennung: -
Schiffsdaten:
Kiellegung:
Stapellauf: 15. April 1938
Indienststellung: 27. Mai 1940
Bauwerft: Schichauwerft, Elbing
Besatzung: 119 Mann
Baukosten: ?
Verdrängung: 1.088 t Einsatzverdrängung
Länge über alles: 87,1 m
Breite: 8,62 m
Tiefgang: 2,94 m
Maschinenanlage: 2 Satz Wagner Turbinen mit Rädergetrieben / 4 Wagner Kessel
Anzahl der Wellen: 2
Leistung an den Wellen: 31.000 WPS
Höchstgeschwindigkeit: 34,5 kn
Fahrbereich: 1.070 sm bei 19 kn
Bennstoffvorrat: 205 m³
Bewaffnung:
Seeziel-Artillerie: Ein 10,5-cm cm SK
Flak: 5 - 12 x 2-cm FlaMG
Torpedos: Sechs 53,3-cm Torpedorohre in Drillingsrohrsätzen
Wasserbomben: keine
Minen: max. 30 Minen
Ortungsgeräte:
Kommandanten:
15. April 1940 Kapitänleutnant Erwin Hesse
Oktober 1941 Oberleutnant z. See Sommerlatt
Dezember 1941 Kapitänleutnant Bieling
Oktober 1942 Kapitänleutnant Weinling
Mai 1943 Kapitänleutnant Thilo-Leberecht von Trotha
Juli 1943 Kapitänleutnant Waldenburger
April 1944 Oberleutnant Adolph
Januar 1945 Kapitänleutnant Brunk
Beschreibung des Bootes:
Lebenslauf:
Das Torpedoboot "T 4" wurde am 15. April 1940 in Elbing in Dienst gestellt. Am 6. und 7. November 1940 unternahmen die 1. und 2. Torpedoboots-Flottille einen Vorstoß gegen die schottische Ostküste. Dabei beteiligten sich die Boote "T 1", "T 4", "T 6", "T 7", "T 8", "T 9" und "T 10". Dabei ging "T 6" etwa 40 sm vor Kinnaird Head durch einen Minentreffer verloren, woraufhin die Unternehmung abgebrochen wurde. Am 6. Juli 1942 lief das Boot aus Swinemünde aus, um an den Flottenübungen vor Bornholm teilzunehmen. Beteiligt waren die leichten Kreuzer "Emden", "Köln" und "Leipzig", der Zerstörer "Friedrich Eckoldt" sowie die Torpedoboote "T 4", "T 10", "T 14", "T 18", "T 19" und "T 22". Abends lief das Boot wieder in Swinemünde ein. Am 1. November 1942 lief die 5. Torpedoboots-Flottille mit "T 4", ""T 13", "T 19" und "T 22" in die Biskaya aus, um einen aus Fernost heimkehrenden Blockadebrecher aufzunehmen. Um 2.00 Uhr früh des 1. November 1942 fiel auf "T 13" die Backbord-Maschine aus, woraufhin das Boot zusammen mit "T 19" nach La Pallice zurückgesandt wurden. Da im schlechten Wetter der Blockadebrecher nicht gefunden werden konnte, liefen "T 22" und "T 4" am 2. November 1942 in St. Jean ein. Am 4. November gingen "T 22" und "T 4" ankerauf, liefen aus St. Jean aus und führten ab 8.15 Uhr in der inneren Biskaya eine OGG-Stichfahrt durch. Am Abend liefen die Boote wieder in La Pallice ein.
Am 20. und 21. August 1944 sicherten "T 1", "T 4", "T 8", "T 8" und "T 10" den schweren Kreuzer "Prinz Eugen" bei dessen Einsatz im Rigaer Meerbusen bei Tukkum. Am 7. Mai 1945 wurde das Boot nach Kriegsende außer Dienst gestellt.