Strecker, Wilhelm Ernst

 

* 13. Dezember 1890, Wiener Neustadt

† 1. Juni 1955, Mödling

 

  

Wilhelm Strecker war der Sohn des Betriebsleiters der Lokomitvfabrik Siegl, Wenzel Johann Ignaz Strecker, und dessen Ehefrau Maria, geborene Hospodka. Er trat nach seiner Ausbildung an der Artillerie-Kadettenschule Marburg an der Drau (1. September 1907 - August 1911) am 18. August 1911 in die k.u.k.-Armee ein. Er wurde an diesem Tag zum Fähnrich befördert und vereidigt. Danach kam er am 19. August 1911 als Zugkommandant zur 4. Batterie vom Feldkanonen-Regiment Nr. 6 nach Wiener Neustadt. Am 1. Januar 1913 wurde er von der 4. Batterie seines Regiments zur 5. Batterie versetzt. Dort wurde er am 1. November 1913 zum Leutnant befördert. Bei Kriegsausbruch des 1. Weltkrieges kam er Anfang August 1914 als Erster Offizier der 5. Batterie zum aktiven Regiment ins Feld. Dort wurde er am 1. Mai 1915 zum Oberleutnant befördert. Am 11. Dezember 1915 wurde er zum Regimentsadjutant vom Feldkanonen-Regiment Nr. 6 ernannt. Am 1. Juli 1917 wurde er mit dem Kommando als Kommandant der 1. Batterie betraut, welches aus dem Feldartillerie-Regiment 25 hervorgangen war. Seine Rückkehr mit der 1. Batterie vom italienischen Kriegsschauplatz fand am 4. November 1918 statt. Nach der Rückkehr wurde er am 20. November 1918 als Bespannungsoffizier bei der liquidierten Ersatzbatterie eingeteilt. Am 1. August 1919 wurde er als Adjutant bei der liquidierten Ersatz-Batterie eingeteilt. Nur wenige Wochen später wurde er am 13. September 1919 als Adjutant bei der österreichischen Personalevidenz vom Feldartillerie-Regiment eingeteilt. Fast genau ein Jahr später wurde er am 6. September 1920 in das österreichische Bundesheer übernommen. Am 30. September 1920 wurde er als 1. Offizier und Stellvertretender Bataillonskommandant beim selbständigen Artillerie-Regiment in Wiener Neustadt eingeteilt. Mit diesem war er jetzt vom 23. Oktober 1920 bis zum 31. Dezember 1920 im Grenzschutzdienst und der Landnahme des Burgenlandes im Einsatz. Dort wurde er am 1. Januar 1921 zum Hauptmann befördert. Vom 23. Oktober 1921 bis zum 31. Dezember 1921 wurde er beim Grenzschutzdienst im Burgenland als 1. Offizier und Stellvertretender Bataillonskommandant verwendet. 1923 starb sein Vater. Am 1. Juni 1924 wurde ihm der Titel als Stabshauptmann verliehen. Zwischen dem 30. Juni 1924 und dem 30. Juni 1925 absolvierte er den Normalkurs für Reit- und Fahrausbildung in Schloßhof. Nach der Rückkehr wurde er vom 1. Juli 1925 bis zum 31. August 1926 als Batterieoffizier bei der 2. Batterie (ehemals 5. Batterie) beim selbständigen Artillerie-Regiment verwendet. Vom 1. Juli 1926 bis zum 30. Juni 1927 absolvierte er den II. Jahrgang des Kurses für Reit- und Fahrausbildung in Schloßhof. Daran anschließend folgte vom 1. Juli 1927 bis zum 30. Juni 1928 den III. Jahrgang des Kurses in Schloßhof. Nach seiner Rückkehr wurde er ab dem 1. Juli 1928 als Batterieoffizier (1. Offizier) beim selbständigen Artillerie-Regiment verwendet. Dort wurde er am 20. Juli 1928 zum Major befördert. Als solcher wurde er als Adjutant des I. Bataillons vom selbständigen Artillerie-Regiment eingeteilt. Vom 17. November 1930 bis zum 31. August 1931 wurde er zur Dienstleistung zum Kurs für Reit- und Fahrausbildung und Lehrer für Fahrschulen nach Schloßhof kommandiert. Vom 1. September 1931 bis zum 31. Dezember 1932 war er als Frequentant der Spanischen Reitschule in Wien eingeteilt. Nach seiner Rückkehr wurde er vom 1. Januar 1933 bis zum 31. August 1933 als Kommandant der Feldhaubitzen-Batterie (2. Batterie) vom selbständigen Artillerie-Regiment verwendet. Am 1. Septeber 1934 wurde er zur Theresianischen Militär-Akademie in Wiener Neustadt versetzt. Dort wurde er jetzt mehrere Jahre als Kommandant der C-Akademiker-Kompanie und Lehrer für praktische Artillerieausbildung und Artilleriedienst eingesetzt. Dort war er auch noch beim sogenannten Anschluß von Österreich im März 1938. Er wurde dann am 13. März 1938 als Major in die deutsche Wehrmacht übernommen. Den Eid auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hat er am 14. März 1938 abgelegt. Danach wurde er an dem 23. April 1938 an der Kriegsschule Wien als Lehrer für Artillerie-Waffenlehre und Reitlehrer verwendet. Sein Rangdienstalter als Major wurde am 15. August 1938 auf den 1. Juni 1935 (55) festgelegt. Am 10. November 1938 wurde er in den Regimentsstab vom Artillerie-Regiment 14 nach Naumburg an der Saale versetzt. Vom 5. Dezember 1938 bis zum 14. Dezember 1938 wurde er zum Stabsoffizierlehrgang der 14. Infanterie-Division nach Leipzig kommandiert. Am 20. April 1939 wurde er mit Wirkung vom 1. Februar 1939 zum Oberstleutnant befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Februar 1938 (42) festgelegt. Bei der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg wurde er am 26. August 1939 als Kommandeur zum Stab der III. Abteilung vom Artillerie-Regiment 156 versetzt. Mit dieser Abteilung zog er nur wenige Tage später im Verband der 56. Infanterie-Division direkt in den Polenfeldzug, wobei aber keine Kampfhandlungen absolviert werden mussten. Ab Ende September 1939 stand er dann im Bereich des Westwalls. Anfang Mai 1940 führte er seine Abteilung in den Westfeldzug. Dabei wurde ihm am 19. Mai 1940 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse wurde er am 12. Juni 1940 ausgezeichnet, kurz vor Ende des Frankreichfeldzuges. Nur wenige Wochen später wurde er im Juli 1940 als Nachfolger von Oberst Ulrich Schütze mit der Führung des Regiments beauftragt. Am 12. November 1940 wurde er mit Wirkung vom 22. Oktober 1940 auch zum Kommandeur vom Artillerie-Regiment 156 ernannt. Als Regimentskommandeur verlegte er mit seinem Regiment im September 1940 in das Generalgouvernement. Dort wurde er am 17. Januar 1941 mit Wirkung vom 1. Februar 1941 (4) zum Oberst befördert. Zum Sommerbeginn 1941 führte er sein Regiment im Divisionsverband der 56. Infanterie-Division in den Ostfeldzug. In seinem Verantwortungsbereich fällt damit auch die Sühnemaßnahme der I. Abteilung seines Regiments. Dabei wurde im November 1941 ein Dorf nahe Brjansk ausgelöscht, in dem die 128 erwachsenen Personen erschossen wurden. Hinterher verübten die Täter noch die Erschießung von 60 Kindern, die man "sich nicht selbst überlassen" wollte. Die Tat ist als "Kindermord von Chozum" bekannte geworden. Keiner der Täter wurde je zur Rechenschaft gezogen. Das Deutsche Kreuz in Gold wurde ihm am 29. Januar 1942 verliehen. Am 27. März 1943 wurde er mit Wirkung vom 10. Januar 1943 zum Artillerie-Kommandeur 122 (Arko 122) ernannt. Vom 10. August 1943 bis zum 23. September 1943 wurde er mit seinem Stab in Norditalien eingesetzt. Vom 24. September 1943 bis zum 7. November 1943 war er am Bandenkrieg in Istrien und Krain beteiligt. Ab dem 8. November 1943 folgte die Sicherung der Adriaküste. Ab dem 22. Januar 1944 war der Landekopf Nettuno sein Einsatzgebiet. Am 2. Februar 1944 wurde er durch Bombensplitter am Kopf leicht verwundet. Am 1. März 1944 erhielt er folgende Beurteilung von General der Flieger Alfred Schlemm, KG vom I. Fallschirmkorps: "Äusserlich etwas müde und verbraucht hat sich Oberst Strecker als ein durchaus tatkräftiger, schnell handelnder und sich unbedingt durchsetzender Truppenführer bewährt. Aus der Schule der alten guten österreichischen Artilleristen stammend, verfügt er über hervorragende artilleristische Fachkenntnisse und sehr gutes taktisches Verständnis. Er versteht es, die artilleristische Führung der jeweiligen Kampflage schnell und wenig anzupassen. Macht von sich aus zweckentsprechende Vorschläge und hilft der Truppe in kritischen Lagen durch schnellen und wirksamen Einsatz seiner Waffe. Nach Gefangenenaussagen sind beim Feind durch die unter seiner Führung stehenden deutschen Artillerie hohe blutige Verluste eingetreten. Bewertung: Über Durchschnitt. Empfehlung: HArko - Beibehalt als Artilleriekommandeur des I. Fallschirmkorps." Dazu ergänzte Generalleutnant Rudolf Friedrich, HArko 317: "Sehr energisch, kenntnisreicher Artillerie-Kommandeur, der die Belange seiner Waffe gut vertritt." Am 16. Juni 1944 wurde durch den General der Flieger Alfred Schlemm, KG vom I. Fallschirmkorps ein Vorschlag zur vorzugsweisen Beförderung eingereicht. Als Begründung wurde folgendes angegeben: "In den Abwehrkämpfen am Nettuno-Landekopf hat Oberst Strecker durch die kraftvolle Führung der Artillerie zum Stillstand der feindlichen Vormarschbewegung und zur Einengung des Brückenkopfes entscheidend beigetragen. Die grosse Wirkung des von Oberst Srecker geleiteten Artilleriefeuers ist durch feindliche Funksprüche und Gefangenenaussagen immer wieder bestätigt worden. Während der Absetzbewegungen ist den umsichtigen Massnahmen von Oberst Strecker zu verdanken, dass die Artillerie der unterstellten Divisionen bei wirkungsvoller Artillerieunterstützung der Infanterie bis auf geringe Ausfälle geborgen wurde und zur Aufnahme der sich absetzenden Infanterie stets rechtzeitig bereitstand. Oberst Strecker ist ein über dem Durchschnitt stehender Offizier und hervorragender Artillerist, darüber hinaus auch befähigt, ein Division ohne Lehrgang zu führen. Zur bevorzugten Beförderung uneingeschränkt geeignet." Dazu ergänzte Generalleutnant Kurt Kruse, HArko 317: "Oberst Strecker ist ein hervorragender, auf allen Gebieten beschlagener Artilleriekommandeur von nie rastendem Eifer, größter Gewissenhaftigkeit und Selbstlosigkeit sowie ganz besonderer Einsatzfreudigkeit. Seine Beförderung wird wärmstens befürwortet." Der OB der 14. Armee, General der Panzertruppe Joachim Lemelsen, ergänzte dazu am 21. Juni 1944: "Besonders b e f ü r w o r t e t. Oberst Strecker ist ein überragender Artillerie-Kommandeur. Ein Offizier, der das Wort "Mehr sein als scheinen" im besten Sinner verkörpert." Am 20. Juli 1944 wurde der Vorschlag zur vorzugsweisen Beförderung zum Generalmajor von der 1. Staffel vom Heerespersonalamt (HPA) negativ beschieden, da eine solche nur für Oberste heransteht, die als Führer einer Frontdivision im Einsatz sind. Am 1. September 1944 wurde vom General der Flieger Alfred Schlemm, KG vom I. Fallschirmkorps, ein Vorschlag zur Verbesserung des Rangdienstalters eingereicht. Als Begründung wurde folgendes angegeben: "Oberst Strecker ist ein weit über dem Durchschnitt stehender Artillerieführer, der den Artillerieeinsatz zunächst für den ganzen Landekopf, später für den Bereich des I. Fallschirmkorps erfolgreich geleitet hat. Erfindungsreicj in der Anwendung der artilleristischen Feuerkraft und tatkräftig in der Durchführung der für richtig erkannten Massnahmen hat Oberst Strecker den Divisionen fühlbare Entlastung gebracht und auch bei grössten Schwierigkeiten zahlreiche Aushilfen gefunden, um die durch die Munitionslage, durch die Stärke der feindliche Artillerie und die feindliche Luftüberlegenheit gegegbenen Erschwerungen zu überwinden. Die durch aufgefangene Feindmeldungen bestätigten, durch Artilleriefeuer verursachten hohen Ausfälle des Gegners an Personal und Material sind weitgehend das Verdienst von Oberst Strecker. Eignung zum Divisionskommandeur vorhanden." Der OB der 14. Armee, General der Panzertruppe Joachim Lemelsen, ergänzte dazu am 5. September 1944: "Warm befürwortet. Besonders tüchtiger Artillerie-Kommandeur." Der Vorschlag zur Verbesserung seines Rangdienstalters vom I. Fallschirmkorps wurde am 27. September 1944 von der 4. Abteilung (z) der Arbeitsgruppe P1 im Personalamt (PA) abgelehnt, da diese aussschließlich für Tapferkeitsdaten vorgesehen wäre, für die besondere Anerkennungen ausgesprochen wurden. Am 19. Oktober 1944 wurde der Vorschlag zur vorzugsweisen Beförderung zum Generalmajor durch General der Flieger Alfred Schlemm, KG vom I. Fallschirmkorps, erneuert. ALs Begründung wurde folgendes angegeben: "Oberst Strecker ist ein über dem Durchschnitt stehender Artillerieführer, der den Artillerie-Einsatz zunächst für den ganzen Landekopf Nettuno, später für den Bereich des I. Fallschirmkorps geleitet hat. Erfindungsreich in der Anwendung der artilleristischen Feuerkraft und tatkräftig in der Durchführung der für richtig erkannten Maßnahmen, hat Oberst Strecker den Divisionen fühlbare Entlastung gebracht und zahlreiche Aushilfen gefunden, um die durch die Munitionslage, durch die Stärke der feindlichen Artillerie und durch die feindliche Luftüberlegenheit gegebenen Schwierigkeiten zu überwinden. Während des Einsatzes am Landekopf Nettuno, während der Absetzbewegungen bis in die Apenninstellung und während der Kämpfe im Apennin, waren Oberst Strecker zahlreiche Abteilungen der Heeresartillerie unmittelbar unterstellt. Durch straffe Führung und Zusammenfassung des Feuers dieser Verbände gelang es Oberst Strecker, den feindlichen Angriff selbst bei Erschöpfung aller infanteristischen Reserven aufzuhalten. Die durch aufgefangene Feindmeldungen und durch Gefangenenaussagen bestätigten, durch Artilleriefeuer verursachten hohen Ausfälle des Gegners an Personal und Material sind weitgehend das Verdienst von Oberst Strecker. Oft persönlich bei den Regimentern, Abteilungen und in den Feuerstellungen hat Obrst Strecker ohne Rücksicht auf seine Person bei schwerstem Artilleriefeuer und laufenden Jabo-Angriffen sich selbst eingesetzt. Gerade seinem Ensatz auch als Truppenführer sind die großen Erfolge der Artillerie des I. Fallschirmkorps zu verdanken. Auf Grund seiner hohen Verdienste und seiner großen persönlichen Tapferkeit wird Oberst Strecker zur bevorzugten Beförderung vorgeschlagen. Eignung zum Divisions-Kommandeur vorhanden." Dazu ergänzte am 26. Oktober 1944 General der Panzertruppe Joachim Lemelsen, OB der 14. Armee: "Der Vorschlag für diesen hervorragenden Artillerie-Kommandeur wird besonders befürwortet." Dazu ergänzte am 3. November 1944 der stellvertretende OB Südwest und stellvertretende OB der Heeresgruppe C, Generaloberst Heinrich von Vietinghoff: "Oberst Strecker hat sich als Artilleriekommandeur durch sein hohes artilleristisches Können und seinen rücksichtslosen Einsatz besonders bewährt. Mit der Leitung des gesamten Artillerieeinsatzes im Brückenkopf Nettuno und später im Bereich des I. Fallschirmkorps beauftragt, waren im zahlreiche Abteilungen der Heeresartillerie unmittelbar unterstellt. Vor allem seiner persönlichen Einflußnahme als Truppenführer der ihm unterstellten Verbände waren die Erfolge in den damaligen Kämpfen zu verdanken. Der Vorschlag auf Beförderung des Oberst Strecker zum Generalmajor wird daher besonders befürwortet." Am 4. November 1944 wurde er mit Wirkung vom 6. November 1944 mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Höherer Artillerie-Kommandeur 317 (HArko 317) bei der 14. Armee beauftragt.  Da ihm der Kommandierende General des I. Fallschirmkorps die Eignung zum Divisionskomamndeur ausgesprochen hatte, wurde am 10. Dezember 1944 von der 4. Abteilung (z) im PA vorgschlagen, ihn zum 1. Februar 1945 planmäßig zum Generalmajor zu befördern. Am 15. Dezember 1944 erhielt er folgene Beurteilung von General der Fallschirmtruppe Richard Heidrich, KG vom I. Fallschirmkorps: "Oberst Strecker hat sich als Arko beim Generalkommando I. Fallschirmkorps ganz besonders bewährt. Persönlich von vorbildlicher Tapferkeit und Einsatzfreudigkeit, umsichtig und vorausschauend in der Planung des Einsatzes, führte er die unterstellten Artillerieeinheiten straff und sicher. Erfindungsreich in der Anwendung der artilleristischen Feuerkraft und tatkräftig in der Durchführung er als richtig erkannten Maßnahmen brachte er den in schwersten Abwehrkämpfen stehenden Divisionen im Bereich des I. Fallschirmkorps fühlbare Entlastung. Überzeugter Nationalsozialist. Oberst Strecker ist als Harko voll geeignet." Am 2. Januar 1945 wurde er mit Wirkung vom 3. Januar 1945 als Nachfolger von Generalmajor Kurt Kruse auch zum HArko 317 ernannt. Sein offizielle Nachfolger als Arko 122 wurde zum gleichen Tag Oberst z.V. Helmuth von Ilsemann.Er wurde am 30. Januar 1945 (2) zum Generalmajor befördert. Am 11. März 1945 wurde er noch mit der Führung der 94. Infanterie-Division beauftragt, weil deren Kommandeur Generalleutnant Bernhard Steinmetz mit der stellvertretenden Führung vom Generalkommando XIV. Armeekorps beauftragt wurde. Sein Kommando als HArko hat er offiziell bis zum Kriegsende auf dem italienischen Kriegsschauplatz Anfang Mai 1945 behalten.

 

Literatur und Quellen:
Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109/10853
Schematismus für das Kaiserliche und Königliche Heer und für die Kaiserliche und Königliche Kriegs-Marine Für 1909, Verlag der K.K Hof- und Staatsdruckerei, Dezember 1908 Wien
Schematismus für das Kaiserliche und Königliche Heer und für die Kaiserliche und Königliche Kriegs-Marine Für 1910, Verlag der K.K Hof- und Staatsdruckerei, Dezember 1909 Wien
Schematismus für das Kaiserliche und Königliche Heer und für die Kaiserliche und Königliche Kriegs-Marine Für 1911, Verlag der K.K Hof- und Staatsdruckerei, Dezember 1910 Wien
Schematismus für das Kaiserliche und Königliche Heer und für die Kaiserliche und Königliche Kriegs-Marine Für 1912, Verlag der K.K Hof- und Staatsdruckerei, Dezember 1911 Wien
Schematismus für das Kaiserliche und Königliche Heer und für die Kaiserliche und Königliche Kriegs-Marine Für 1913, Verlag der K.K Hof- und Staatsdruckerei, Dezember 1912 Wien
Schematismus für das Kaiserliche und Königliche Heer und für die Kaiserliche und Königliche Kriegs-Marine Für 1914, Verlag der K.K Hof- und Staatsdruckerei, Februar 1914 Wien
Stellenbesetzung des Heeres 1938
Podzun, H. H. (Hg.): Das Deutsche Heer 1939. Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3. Januar 1939, Bad Nauheim, Podzun 1953
Wolfgang Keilig: Rangliste des deutschen Heeres 1944/1945, Podzun-Verlag 1955 
Wolfgang Keilig: Die Generale des Heeres und die Sanitätsoffiziere im Generalsrang, Podzun-Verlag 1983
Horst Scheibert: Die Träger des Deutschen Kreuzes in Gold und Silber, 2 Bände, Verlag Podzun-Pallas, 1983 und 1990
Pers 6/301040
Pers 6/1955